EU and US Foreign Policies – Divided in Freedom?

Der Lehrstuhl Internationale Beziehungen und Außenpolitik lädt am Dienstag, den 29. Mai 2018 zu einem Gastvortrag mit anschließender Diskussion von Prof. Dr. Henri Vogt (Professor of International Politics, Deputy PI of PALO; University of Turku, Finland) ein.

Die Idee der Freiheit ist, traditionell betrachtet, der Grundwert der transatlantischen Beziehung, sogar der westlichen Weltordnung. Aber kann man das aktuell auch noch so behaupten? – jetzt, wo die Beziehung ernsthaft unter Trump-Druck ist, wo Sicherheitsfragen und Krisenmetaphern das politische Bewusstsein der Menschen in Europa und Amerika dominiert? Auf der Grundlage einer Analyse der neuesten aussenpolitischen Rhetorik der EU und USA zeigt der Vortrag auf, inwieweit Vorstellungen der Freiheit diese zwei Weltmächte noch lenken und dadurch weiterhin die Basis für deren Zusammenarbeit anbieten. Ohne eine solche Basis wäre es – vielleicht – berechtigt zu argumentieren, à la Mme Merkel: „Wir Europäer müssen [jetzt] unser Schicksal in die eigene Hand nehmen“. Müssen wir also versuchen, die verschiedenen Kategorien der (welt)politischen Freiheit wieder zu verstärken?

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, die anschließende Diskussion wird auf Deutsch und Englisch stattfinden.

Datum: 29.05.2018
Zeit: 18 bis 20 Uhr 
Ort: HS 9 (E-Gebäude)